GLOSSAR/FAQ

Kein Holz ist wie DAUERHOLZ. Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um den patentierten Tropenholzersatz aus Deutschland und geben Ihnen wichtige Verarbeitungshinweise.

HAUPTKATEGORIEN

Herstellung

Was ist DAUERHOLZ?

Mit der Entwicklung des DAUERHOLZ-Verfahrens ist es erstmals gelungen, heimisches Holz derart zu modifizieren, dass es bei der Verwendung im Außenbereich hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Dimensionsstabilität alle anderen handelsüblichen einheimischen Hölzer und auch viele Tropenhölzer übertrifft, ohne gleichzeitig bei den Festigkeitseigenschaften Einbußen hinnehmen zu müssen. Die vollständige Durchtränkung des Holzes mit ungiftigem Wachs bis in das Kernholz hinein, sorgt für eine sehr gute Hydrophobierung (wasserabweisende Imprägnierung) des Werkstoffes. In Verbindung mit der niedrigen Ausgleichsfeuchte von Dauerholz wird somit allen holzzerstörenden Pilzen die Lebensgrundlage entzogen.

Wie wird DAUERHOLZ hergestellt?
Basismaterial für die Produktion von DAUERHOLZ ist Schnittholz der heimischen Waldkiefer und anderer heimischer Holzarten. Nach einer exakt auf das patentierte DAUERHOLZ-Verfahren abgestimmten Vorkonditionierung und einer anschließenden Trocknung wird in einem Autoklaven flüssiges Wachs in das Holz eingebracht. Anschließend erfolgt eine definierte Nachkonditionierung um die Ausgleichsfeuchte und die gleichmäßige Wachsverteilung im Holz einzustellen. Das so behandelte Holz durchläuft dann die üblichen Bearbeitungsverfahren wie sägen, hobeln und profilieren.

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Welche Eigenschaften zeichnen DAUERHOLZ aus?

Dimensionsstabilität
Das DAUERHOLZ-Verfahren führt zu einer erheblichen Reduzierung der Gleichgewichtsfeuchte. DAUERHOLZ wird mit einer durchschnittlichen Restfeuchte von ca. 6 % ausgeliefert. Durch die starke Hydrophobierung (wasserabweisende Imprägnierung) von DAUERHOLZ wird das Quell- und Schwindverhalten sehr deutlich reduziert.

Dauerhaftigkeit
Die Dauerhaftigkeit von DAUERHOLZ entspricht nach ersten Tests der Klasse 1 (sehr dauerhaft) in Anlehnung an die Normen EN 350-1 und EN 350-2. Damit erreicht bzw. übertrifft DAUERHOLZ in der Dauerhaftigkeit selbst die meisten Tropenhölzer, wie z.B. Bangkirai. Selbst bei dauerndem Erdkontakt (Gefährdungsklasse 4) oder bei andauernder Wassereinwirkung (Gefährdungsklasse 3) ist ein Schutz gegen holzzerstörende Pilze gegeben. Hierdurch ergibt sich eine nahezu uneingeschränkte Anwendungsvielfalt im Außenbereich.

Härte/Festigkeit
DAUERHOLZ-Kiefer hat, je nach Dichte des Ausgangsmaterials, eine mittlere Dichte von 600 – 1.000 kg/m³. Laboruntersuchungen haben bestätigt, dass sich durch die Volltränkung mit Wachs die Festigkeitswerte im Vergleich zu unbehandeltem Holz (Druckfestigkeit längs und quer zur Faserrichtung) um bis zu 30 % verbessern. Die Oberflächenhärte nimmt ebenfalls im Mittel um ca. 30 % zu. Der bei thermisch modifizierten Hölzern (sog. Thermoholz) häufig zu beobachtende Festigkeitsverlust findet bei DAUERHOLZ nicht statt. DAUERHOLZ ist daher sehr gut für die Verwendung als Bodenbelag oder Konstruktionsholz geeignet und kann bei der statischen Querschnittsbemessung wie unbehandeltes Holz behandelt werden. Prüfungen für eine bauaufsichtliche Zulassung für den konstruktiven Hochbau sind in Arbeit.

Entflammbarkeit/Brandverhalten
DAUERHOLZ wurde hinsichtlich seines Brandverhaltens gemäß DIN 4102-1 untersucht. Das Untersuchungsergebnis stellt fest, dass DAUERHOLZ den Anforderungen der Baustoffklasse B2 entspricht und als normal entflammbar anzusehen ist. Im Brandfalle kann DAUERHOLZ mit allen üblichen Löschmitteln bevorzugt jedoch mit Pulver oder Schaum gelöscht werden.

Rutschfestigkeit
Terrassendielen aus DAUERHOLZ wurden nach DIN 51130 (Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit erhöhter Rutschgefahr) sowie nach DIN 51130 (Nassbelastete Barfußbereiche) auf ihre Rutschfestigkeit geprüft. Danach sind Bodenbeläge aus DAUERHOLZ sowohl ohne, als auch mit Holzöl-Oberflächenbeschichtung gemäß der ermittelten Prüfergebnisse nach den Richtlinien der DIN 51130 der Bewertungsgruppe R11 bis R12 und nach DIN 51097 der Bewertungsgruppe B bis C zuzuordnen. Damit sind Bodenbeläge aus DAUERHOLZ, unabhängig von ihrer Profilierung, auch für Bereiche mit erhöhter Rutschgefahr bzw. für nassbelastete Barfußbereiche sehr gut geeignet.

Umweltverträglichkeit/Emissionen von DAUERHOLZ
DAUERHOLZ besteht nur aus heimischem Holz und Wachs. DAUERHOLZ enthält keinerlei kennzeichnungspflichtige oder giftige Stoffe. Bei der Produktion von DAUERHOLZ entstehen keine umweltschädlichen Stoffe oder Abfälle. Während des Produktionsverfahrens werden lediglich die natürlichen Harze und Terpene aus dem Holz gelöst. Das für die Hydrophobierung (wasserabweisende Imprägnierung) verwendete Wachs besteht nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff, ist sehr hart, hoch rein, geruchs- und geschmacklos, unlöslich in fast allen Stoffen (z. B. Wasser, aber auch Schwefelsäure und Salpetersäure) und nicht mischbar mit Wasser. Es entspricht den Richtlinien zur Verwendung in der Lebensmittelindustrie (z. B. als Käserinde oder bei der Herstellung von Gummibärchen oder Lippenstift). Der Schmelzpunkt des Wachses liegt bei ca. > 80° C, so dass DAUERHOLZ auch bei extrem hohen Oberflächentemperaturen keine Wachs-Emissionen zeigt.

Ist DAUERHOLZ eine Alternative zu anderen Holzarten wie z. B. Thermoholz oder kesseldruckimprägnierten Hölzern?
DAUERHOLZ ist aufgrund seiner Materialeigenschaften vielen anderen Holzarten überlegen.  Anders als bei konventionellen Verfahren, wie zum Beispiel der chemischen Kesseldruckimprägnierung oder Lackierungen, ist DAUERHOLZ bis in den Kern geschützt. Auch der bei thermisch modifizierten Hölzern (sog. Thermoholz) häufig zu beobachtende Festigkeitsverlust findet bei DAUERHOLZ nicht statt.

Welche Holzarten werden mit Wachs zu DAUERHOLZ?
Zurzeit bieten wir DAUERHOLZ aus Kiefer an. Weitere Holzarten werden getestet. Alle Rohstoffe kommen aus heimischen Waldbeständen und sind immer nach PEFC zertifiziert.

Welche Garantie gilt für die DAUERHOLZ-Produkte?
Die DAUERHOLZ AG gewährt Endverbrauchern auf alle DAUERHOLZ-Produkte eine Garantie von 15 Jahren. Einzelheiten sind den jeweils aktuellen Garantiebedingungen zu entnehmen.

Welche Vorteile bringt die Keilverzinkung?
Für die DAUERHOLZ-Terrassendiele werden fehlerfreie Holzstücke durch Keilzinkung in der Länge miteinander verbunden. Dieses, aus dem konstruktiven Holzbau bekannte High-Tech-Verfahren eliminiert natürliche Holzfehler wie Schwarzäste und Risse und sorgt neben einer für Holzdielen außergewöhnlich guten Formstabilität für eine sehr interessante Optik und die Möglichkeit außergewöhnlich lange Längen zu produzieren. Die wetterfeste Keilzinkverbindung wird regelmäßig auf Biegebruchlast untersucht und unterliegt so unserer kontinuierlichen Qualitätskontrolle.

Wofür steht der Begriff A-Seite?
Die DAUERHOLZ-Terrassendiele besitzt immer eine definierte A- und B-Seite. Für die A-Seite gelten die höchsten DAUERHOLZ-Qualitätsansprüche. DAUERHOLZ-Terrassendielen sind immer mit der A-Seite nach oben zu verlegen.

Was muss ich über das Naturprodukt DAUERHOLZ wissen?
DAUERHOLZ ist ein ökologisch veredeltes Naturprodukt. Feine Oberflächen- oder Stirnkantenrisse, kleine Harzgallen, oder holzarttypische Farbtonschwankungen sind natürliche Merkmale des Werkstoffes Holz. Sie beeinträchtigen die Festigkeit und den Gebrauchsnutzen der Diele nicht und sind somit auch kein Reklamationsgrund. Wie bei allen Holzprodukten bildet sich auch bei umgeschichtetem DAUERHOLZ durch UV-Strahlung und Regen im Laufe der Zeit eine silbergraue Patina. Diese oberflächliche Vergrauung beeinträchtigt die Dauerhaftigkeit von DAUERHOLZ nicht.

Was bedeutet Längentoleranz?
DAUERHOLZ-Terrassendielen werden mit einer Überlänge von bis zu 50 mm geliefert. Sie haben hierdurch die Möglichkeit zu einem sauberen Kantenschnitt nach dem Verlegen.

Welche Produkte gibt es von DAUERHOLZ?
Als Standardprodukte führen wir Terrassendielen, Unterkonstruktion, Konstruktionsholz, den Holz-Revitalisator DAUERSCHÖN+ sowie den Holz-Entgrauer DAUERFRISCH an. DAUERHOLZ ist aber in erster Linie ein Holzwerkstoff, der sich für verschiedenste Projekte einsetzen lässt. Sollten Sie also Ihre Wunschmaße nicht finden oder aber ein ganz spezielles Projekt planen, sprechen Sie uns gerne an – unser Team ist für Sie da.

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Verarbeitung

Was muss ich beim Bauen einer Holzterrasse mit DAUERHOLZ-Dielen beachten?

Achten Sie auf den notwendigen Fugenabstand für die DAUERHOLZ-Dielen:

  • bei 90 mm Breite:   5 mm Fugenabstand
  • bei 115 mm Breite: 5 mm Fugenabstand
  • bei 130 mm Breite: 6 mm Fugenabstand
  • bei 140 mm Breite: 7 mm Fugenabstand
  • bei 145 mm Breite: 7 mm Fugenabstand

Für die 21-mm-Dielen (Stärke) empfehlen wir einen Abstand der DAUERHOLZ-Unterkonstruktionshölzer von maximal 40 cm, für die 25-mm-Dielen einen Abstand von maximal 50 cm. Die 42 mm starken Dielen erlauben einen Abstand bis maximal 80 cm. DAUERHOLZ ist sehr stabil – bitte bohren Sie die Dielen vor und verwenden Sie je zwei Edelstahl-Schrauben pro Auflagepunkt, wenn Sie die Diele auf der Unterkonstruktion befestigen. Wenn Sie geöltes DAUERHOLZ PLUS verwendet haben, pflegen Sie die fertige Terrasse zwei bis drei Wochen nach dem Verlegen bitte mit Pflegeöl für DAUERHOLZ nach.

Wie und mit welchen Werkzeugen lässt sich DAUERHOLZ bearbeiten?
DAUERHOLZ lässt sich mit allen handelsüblichen spanabhebenden Holzbearbeitungswerkzeugen bearbeiten. Der Schneidenverschleiß fällt dabei etwas geringer als bei unbehandeltem Holz aus. Der Wachsanteil im Holz kann, je nach Bearbeitungsintensität, nach einiger Zeit zu Anhaftungen an Werkzeugen und Maschinen führen, die mit normalen Reinigungsbädern oder Harzlösern problemlos entfernt werden können.

Schleifen
Aufgrund des Wachsanteils im Werkstoff ist das manuelle oder maschinelle Schleifen von DAUERHOLZ mit Schleifbändern oder Schleifwerkzeugen nicht möglich bzw. führt zu starkem Verschleiß der Schleifmittel.

Schrauben/Nageln/Klammern
DAUERHOLZ lässt sich problemlos mit Nägeln, Schrauben und Klammern verbinden. Generell ist die Spaltfestigkeit ca. 30 % höher als bei unbehandeltem Holz, sodass auch eine Befestigung in Randnähe problemlos möglich ist. Wir empfehlen dennoch, bei Schraubendurchmessern > 3 mm das Material vorzubohren. DAUERHOLZ verhält sich gegenüber den Befestigungsmitteln neutral, d. h. es ist nicht korrosionsfördernd. Es wird aber im Außenbereich die Verwendung von Edelstahl-Befestigungsmitteln empfohlen, da nur diese der langen Lebensdauer von DAUERHOLZ gerecht werden. Die Verwendung von Druckluft-Klammergeräten ist ebenfalls problemlos möglich. Wir empfehlen hierbei die Verwendung von geharzten Spreizklammern oder von Schraubnägeln, da nur diese die benötigten Auszugfestigkeiten gewährleisten sowie vorab jeweils einen Test unter realen Anwendungsbedingungen.

Kleben von DAUERHOLZ
DAUERHOLZ kann nur mit speziell hierfür ausgelegten Klebstoffen verklebt werden. Wir empfehlen PU-Klebstoff des Typs Purbond HB S309. Diese Empfehlung entbindet den Anwender jedoch nicht von der Verpflichtung, die Eignung des Klebstoffes für den jeweiligen Anwendungsfall durch einen Eigenversuch zu bestätigen. PVAC-Klebstoffe sind für die Verklebung von DAUERHOLZ generell nicht geeignet.

Wie kann die DAUERHOLZ-Oberfläche gepflegt werden?
DAUERHOLZ ist aufgrund seines Wachsanteils nur mit den hierfür geeigneten und von der DAUERHOLZ AG freigegebenen Oberflächenmaterialien zu beschichten. Deckende farbige Beschichtungsmaterialien können aufgrund ihrer mangelnden Haftung nicht verwendet werden. Für Kunden, die den DAUERHOLZ-Farbton langfristig erhalten möchten, bieten wir ab Werk auch eine Beschichtung mit dem eigens für DAUERHOLZ entwickelten Holzöl „DAUERSCHÖN“ an. “„DAUERSCHÖN“ beinhaltet UV-Filter.

Was muss beim Bearbeiten von DAUERHOLZ beachtet werden?
DAUERHOLZ unterliegt bei der Bearbeitung und Verarbeitung den gleichen BG-Sicherheitsvorschriften wie unbehandeltes Holz. Dies gilt sowohl für die persönliche Schutzausrüstung bei der maschinellen Bearbeitung als auch für die Gestaltung der Späneabsaugung. Auf sehr glatten Fußböden (z. B. Industriefußböden aus vergütetem Beton) kann es durch DAUERHOLZ-Späne zu einer erhöhten Rutschgefahr kommen (ähnlich der von MDF-Staub). Hier empfehlen wir die Verwendung von Anti-Rutsch-Matten im Bedienbereich der Maschinen. Eine Bezugsadresse ist die Firma BSW in 57319 Bad Berleburg.

Welche Schrauben sollte ich verwenden?
DAUERHOLZ ist sehr stabil – bitte bohren Sie die Dielen vor. Wir empfehlen V2A-Edelstahlschrauben. Andere Schrauben mit minderwertiger Qualität können zu Verfärbungen im Holz führen.

Lässt sich DAUERHOLZ mit anderen Holzarten kombinieren?
Im Außenbereich sollte man Dauerholz wegen der weitaus geringeren Quell- und Schwindwerte möglichst nicht mit unbehandeltem Holz kombinieren. Schraubt man beispielsweise DAUERHOLZ-Terrassendielen auf eine Unterkonstruktion aus normalem Holz, kann es aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften zu unerwünschten Spannungen kommen. Grundsätzlich ist es aber möglich, DAUERHOLZ als Unterkonstruktion einzusetzen und eine andere Holzart als Belag zu nehmen.

Hier können Sie sich unsere Verlegehinweise auch herunterladen.

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Transport

Wie sollte DAUERHOLZ transportiert werden?
DAUERHOLZ ist ein hochwertiges Endprodukt für die Außenverwendung. Die ab Werk vorhandene Transportverpackung trägt diesem Umstand Rechnung. Sie soll die Produkte während des Transportes vor Schmutz und Staub schützen und einen einfachen und sicheren Transport gewährleisten. Ein Schutz vor mechanischer Beschädigung z. B. durch Stapler ist hierdurch jedoch nicht gegeben. Auf der Baustelle sollte die Verpackungsfolie erst kurz vor Einbau der Produkte entfernt werden. DAUERHOLZ-Produkte neigen aufgrund ihrer sehr glatten Oberfläche im Paket zum Verrutschen. Daher ist neben einer sauberen Paketierung mit mehrmaligem Binden eine entsprechende Ladungssicherung der Pakete auf dem LKW zwingend notwendig. DAUERHOLZ ist kein Gefahrgut und unterliegt damit keinerlei Kennzeichnungspflicht.

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Umwelt

Was bedeutet die PEFC-Zertifizierung von DAUERHOLZ?
Die Produktion von DAUERHOLZ und damit das Produkt selbst wurden mit Audit vom 11.09.2009 nach dem PEFC-Standard zertifiziert. DAUERHOLZ setzt ausschließlich Holz aus PEFC-zertifizierten Beständen ein. Ziel von PEFC ist die Dokumentation, Verbesserung und Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung nach gleichsam ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Standards. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.pefc.de.


Wie kann DAUERHOLZ entsorgt werden?
DAUERHOLZ ist eingestuft als Biomasse gemäß § 2 der Biomasseverordnung vom 21.06.2001. Daraus resultierend ist die energetische Verwertung in einer vereinfacht (<1 MW Feuerungsleistung) oder formell (>1 MW Feuerungsleistung) genehmigungspflichtigen Feuerungsanlage nach Bundesimmissionsschutzverordnung jederzeit möglich. DAUERHOLZ bzw. aus DAUERHOLZ hergestellte Produkte sind gemäß Abfallverzeichnisverordnung vom 01.05. 2005 als schadstofffrei behandeltes Altholz und als solches mit dem Abfallartenschlüssel 030105 mit der Spezifizierung 03 klassifiziert. Die Altholzverordnung vom 15.08.2002 stuft Dauerholz in die Altholzkategorie A II (behandeltes Gebrauchtholz ohne Halogene oder Holzschutzmittel mit überwiegendem Holzanteil) ein. DAUERHOLZ ist somit kein besonders überwachungsbedürftiger Abfall und kann sowohl stofflich als auch energetisch verwertet werden.

Ist DAUERHOLZ eine Alternative zum Einsatz von Tropenholz?
DAUERHOLZ hat vergleichbare Quell- und Schwindwerte wie tropische Harthölzer und eine ebenso überzeugende Dauerhaftigkeit und ist deshalb eine gute Alternative. Lesen Sie dazu auch unsere Tropenholz-Info.

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DAUERHOLZ AG

Welchen Verbänden gehört DAUERHOLZ an?
Die DAUERHOLZ AG ist Mitglied im Landesbeirat Holz – Mecklenburg-Vorpommern, im Verband GD Holz sowie DGNB-Mitglied (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

Kann man das Werk in Dabel besichtigen?
Das DAUERHOLZ-Werk in Dabel ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Medienvertreter können sich für eine Besichtigung gerne an die Pressestelle wenden.